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Storytelling – Geschichten erzählen will gelernt sein

Schon in den ersten Tagen meines Volontariats wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass jede/r Volontär/in die Möglichkeit hat, ein externes Seminar zur Weiterbildung zu besuchen. Natürlich machte ich mich sogleich an die Recherche.

Meine Wahl fiel auf ein Seminar der Akademie der bayerischen Presse. Einen ganzen Tag sollte ich die Grundzüge von Storytelling erlernen und an praktischen Beispielen verinnerlichen. Also fuhr ich morgens mit der Bahn nach Kulmbach und erreichte nach einem kurzen Fußmarsch durch die wunderschöne Altstadt das imposante Gebäude, in dem das Seminar stattfand. Unsere Dozentin begrüßte mich und die anderen Teilnehmer sehr herzlich und nachdem wir uns mit Kaffee versorgt hatten, ging es auch schon los.

 

Was ist relevant?

„What is your story?“, wurden wir gefragt.  Diese Ausgangsfrage bildete die Grundlage des Seminars. Beim Storytelling geht es darum, wie der Name schon sagt, Geschichten zu erzählen. Im ersten Schritt muss im Allgemeinen überlegt werden, ob die Geschichte relevant ist. Dies hängt nämlich vom Sinn und Zweck der Geschichte ab, denn Storytelling lässt sich auf verschiedene Bereiche anwenden, sei es im Journalismus, Marketing oder auch in der Psychologie.

Nachdem wir im Kollektiv geklärt haben, wie das allgemeine Vorgehen von Storytelling ist, machten wir uns daran, eine eigene Kampagne für ein fiktives Freizeitangebot zu entwickeln. Dabei wurde mir schnell klar, dass es gar nicht so einfach ist, durch eine Geschichte Emotionen zu wecken. Zwar wurde ich für meinen Blogeintrag, den jeder erstellen sollte, gelobt, doch er erinnerte mehr an eine Nachrichtenmeldung als an eine spannende Geschichte. Aber mit ein bisschen Hilfestellung von unserer Dozentin habe ich am Ende des Tages erfolgreich eine eigene „Story getellt“.

 

 

 

 

 

Eine Geschichte sollte zum jeweiligen Bereich passen, in dem sie erzählt wird.

Eine Geschichte sollte zu dem Bereich passen, in dem sie erzählt wird.

 

Fazit

Mit vielen neuen Erkenntnissen und meiner Story im Gepäck trat ich also den Heimweg an. Zwar lag der Schwerpunkt des Seminars eindeutig im Bereich der PR, aber die erlernten Mechanismen lassen sich auch auf andere Berufssparten anwenden. Und vielleicht entwickle ich eines Tages auch noch eine echte Werbekampagne.